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Karibikfeeling inmitten der Alpen, steirische Kulinarik inklusive
„Das Ganze ist äußerst schön und ich konnte mich nicht satt sehen. Die Ruhe in der großen Natur hat den höchsten Reiz und ich gestehe es, hier möchte ich jeden Sommer in Einsamkeit vierzehn Tage verleben.“ - Erzherzog Johann von Österreich (1782–1859)

Der Seekarlsee
Ein absoluter Geheimtipp inmitten der steirischen Alpen im Naturpark Sölkäler. Der Seekarlsee mit seiner türkisenen Färbung, lässt Urlaubsfeeling aufkommen und raubt einem den Atem. Fernab vom Massentourismus, ein einsamer Wanderweg zum entschleunigen. Frische Bergluft und kristallklares Wasser eingebettet in die unberührte Natur der Sölktäler. Endlich Ruhe, hier scheint die Zeit still zu stehen. Begib dich auf eine Zeitreise längst vergangener Tage. Die Färbung verdankt der Seekarlsee vermutlich eiszeitlichem Gesteinsmehl des hier reichlich vorkommenden Sölker Marmors. Dieser wird in die ganze Welt exportiert und in der Kleinsölk abgebaut. Dies sticht bereits auf der Fahrt durch die Kleinsölk ins Auge, der Sölker Marmor ist hier allgegenwärtig. Auch die Kulinarik nach den zurückgelegten 1.000 Höhenmetern kommt nicht zu kurz. Auf der Köckhütte werden die Gäste mit Originalen Ennstaler Steirerkrapfen und auch dem berühmten Ennstaler Steirerkas verwöhnt. Diese werden traditionell mit Sauerkraut und Kartoffeln gegessen. Hergestellt aus Roggenmehl ist das ursprüngliche „arme Leute Essen“ heute eine Delikatesse, welche man auf ausgewählten Almen genießen darf. Sennerin Viktoria bereitet diese mit viel Liebe zu und lebt das Almleben vor. Die Sommer werden mit der ganzen Familie auf der Alm verbracht, eine Vollblutsennerin welche sich freut, ihre Gäste verwöhnen zu dürfen. Steirische Gastlichkeit wird hier großgeschrieben. Wir empfehlen einen kurzen Anruf auf der Köckhütte, um in den Genuss der einzigartigen regionalen Krapfen zu kommen.
Anfahrt:
Von der Ennstalbundesstraße B320 bei Pruggern (vom Westen) bzw. Espang (Osten) zu den Sölktälern abzweigen. In Stein a.d. Enns in das Kleinsölktal. Beim Kesslerkreuz links abbiegen und weiter bis zum Parkplatz Tuchmoar . Direkt beim Schranken parken.
Wegbeschreibung:
Vom Tuchmoar Parkplatz Weg Nr. 790 entlang der Forststraße Richtung Tuchmoaralm, vorbei an den Hütten und danach links der Markierung Richtung Seekarlscharte folgen. Dem Wegverlauf durch einen Hochwald folgen. In Serpentinen führt der Weg über eine Steilstufe. Im Bereich der Waldgrenze wird das Gelände etwas flacher und führt direkt zum türkisfarbenen Seekarlsee in 2.140m Seehöhe.
Tour-Infos:
Strecke: 10.5 km | Dauer: 6:30 h | Aufstieg: 1000 m | Abstieg: 1000 m
Hinweise:
Der Naturpark Sölktäker bittet seine Besucher achtsam mit der Einmaligkeit dieser Landschaft umzugehen. Bitte bringt den Müll mit ins Tal und geht nicht ins Wasser. Durch Aufwühlungen entstehen sonst deutliche dunkle Verfärbungen am Seegrund.


Wanderung zum Naturjuwel Duisitzkarsee
mit Einkehr in der Fahrlechhütte

Diese Wanderung führt euch zu einem besonderen Fleckchen Erde und einem der beliebtesten Fotomotive der Steiermark – dem Duisitzkarsee im Obertal. Der Ausgangspunkt ist die Eschachalm im Obertal. Von dort geht es über den Wandersteig größtenteils durch den Wald Richtung Duisitzkarsee. Zu Beginn steigt der Wanderweg recht steil vorbei am Wasserfall des Duisitzkarbaches durch den Hochwald. Nach ungefähr 45 Minuten erreicht man dann die Saghütten.
Nach kurzer Rast geht es - nun etwas weniger steil - am Wandersteig weiter über den Kesslerboden. Oberhalb des Kesslerboden wird der Weg wieder etwas steiler. Nach einigen Serpentinen durch den Wald erreicht man nach weiteren 30 Minuten den Duisitzkarsee mit der Duisitzkarseehütte und der Fahrlechhütte.
Insgesamt sollte man für den Aufstieg circa 1-1 ½ Stunden Gehzeit einberechnen.
Am Ziel angekommen seht ihr bereits die Fahrlechhütte mit ihrer einladenden Seeterasse. Ganz Mutige wagen hier den Sprung ins kühle Nass, um sich nach dem Aufstieg abzukühlen. Typisch für einen Bergsee bleibt dieser auch in den warmen Sommermonaten erfrischend kühl.
Die Kinder können sich am eigenen Spielplatz austoben, im See plantschen oder die vielen Tiere wie Kaninchen, Pferde oder Ziegen beobachten und mit viel Glück auch streicheln.
Natürlich habt ihr euch nach der Wanderung eine Stärkung verdient. Egal ob kalte Jause, Suppe oder warme Speise – bei der großen Auswahl an Speisen und Getränken ist ganz bestimmt etwas für euch dabei. Vom Schweinsbraten über die Steirerkasnocken bis hin zum hausgemachten Kuchen verwöhnen euch die Gastgeber mit vielen regionalen Spezialitäten.
Jede einzelne Speise wird frisch gekocht - aus den Produkten der eigenen Landwirtschaft und nach altem Familienrezept. Die Speisekarte beinhaltet auch vegane Gerichte und sämtliche Speisen können glutenfrei zubereitet werden.
Ein ganz besonderes Highlight ist der Schwarzbeerschmarren, ein klassischer Kaiserschmarren verfeinert mit Schwarzbeeren und Zimt-Zucker, den es in dieser Form wohl nur auf der Fahrlechhütte gibt und dessen Rezept nie zu 100% verraten wird.
Egal ob Frühling, Sommer oder Herbst – eine Runde um den See können wir euch zu jeder Jahreszeit empfehlen. Vom inneren Ufer des Sees hat man nochmal einen wunderschönen Blick auf die Hütten und kann sich die Füße nochmal im Bach abkühlen, bevor es wieder zurück ins Tal geht.
Der Rückweg zum Ausgangspunkt kann über den gleichen Weg erfolgen, einfacher und weniger beschwerlich ist es allerdings über den Forstweg hinunter zu gehen. Am Weg zurück nach Rohrmoos kommt ihr im Obertal noch bei der Wehrhofalm vorbei. Hier könnt ihr euch auf eine Sonnenterrasse und eine Küche mit Sinn für Tradition und Regionalität sowie kräuterreiche Kost freuen.
Auch wenn ihr euch für die Fahrt mit dem Wanderbus entschieden habt, ist ein Zwischenstopp in der Wehrhofalm möglich, denn direkt vor der Alm ist eine Bushaltestelle.
Hinweis: Im hinteren Obertal (ab Eschachalm) gilt seitens der Grundbesitzer ein Betretungsverbot mit Hunden, welches streng kontrolliert wird. Daher ist diese Wanderung mit Hund nicht möglich.
Anreise: Von Schladming über die Rohrmooser Landesstraße bis zum Kreisverkehr in Rohrmoos. Von dort weiter Richtung Untertal/Obertal und in Untertal-Dorf rechts weiter ins Obertal bis zur Eschachalm.
In der Hochsaison empfehlen wir die Anreise mit dem Wanderbus bis zur Eschachalm, da beim Ausgangspunkt nur ein kleiner Parkplatz zur Verfügung steht. Die Fahrt mit dem Wanderbus ist mit der Schladming-Dachstein-Sommercard kostenfrei möglich.


Wanderung durch die Silberkarklamm
IN RAMSAU AM DACHSTEIN

Die Silberkarklamm in Ramsau ist eine romantische Wildwasserklamm im Herzen des Dachstein-Massivs. Der tosende Wildbach, die schroffen Felswände und die alpinen Blumen entlang des Weges machen diese Wanderung zu etwas Besonderem. Die Tour ist auch für Familien gut geeignet und kann sowohl an heißen Sommertagen als auch bei nicht so schönem Wetter gut gemacht werden. Neben Wanderern zieht es auch Kletterbegeisterte in die Silberkarklamm, denn hier beginnen die Klettersteige Rosina, Siega und Hias.
Ausgangspunkt zur Silberkarklamm ist der Parkplatz oberhalb der Lodenwalke im Ramsauer Ortsteil Rössing. Von dort geht es entlang des Silberkarbaches zum Einstieg der Klamm. Nach circa 30 Minuten Gehzeit erreicht man das Ende der Klamm. Nach weiteren 20 Gehminuten gelangt man zur Silberkarhütte auf 1250 m Seehöhe. Die Schutzhütte lädt zur Einkehr mit Bioprodukten vom eigenen Bauernhof ein und bietet eine traumhafte Aussicht auf der Sonnenterrasse.
Zurück gelangt man über den gleichen Weg oder über den Heinrich-Pilz Höhenweg. Bei dieser Variante geht es links von der Hütte über einen Steig am Hang entlang. Man erreicht einen schönen Aussichtspunkt und muss dann über einen schmalen und steilen Wurzelsteig durch den Wald bergab bis zum Wegkreuz. Ab dort geht es links zurück zum Klammeingang.
Wer noch nicht genug hat, kann aber auch noch weiter nach oben wandern und den atemberatubenden Ausblick auf die umliegende Bergwelt genießen.

Geheimtipp: Wer Glück hat und ganz genau hinsieht, sieht vielleicht sogar die Steinböcke, die es sich auf den Warmen Felsen gemütlich machen.


 

APART33

Marktstraße 29, 8967 Haus im Ennstal
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